Seit dreißig Jahren ist Daniel Meurois für seine zahlreichen Bücher, Vorträge und Seminare weltweit bekannt.
Weniger -bis gar nicht- bekannt ist er dagegen als Channel für die Lichtwesen, die er seine «Sternenbrüder» nennt. Diese Lichten kommen von einer „Bewusstseinssphäre“ außerhalb unseres Planeten.
Nach der Veröffentlichung seines Buches «Ce qu’Ils m’ont dit» -ein schriftliches Zeugnis über diese Lichtwesen- ist Daniel Meurois zum ersten Mal während eines Channelings gefilmt worden.
Vor einem kleinen Publikum von ca. dreissig Personen haben die Lichtwesen durch seinen Mund gesprochen, gelehrt und Fragen von allgemeinem Interesse beantwortet.
Das folgende Video stellt ein bisher einzigartiges Dokument dar und ist darüber hinaus für jeden ein Anlass zum Wachsen, ein Trost inmitten einer unruhigen Welt sowie eine unumgängliche Liebeswelle, die der Zuschauer sich zu eigen machen kann.
Eine univeselle Lehre, frei von jeglichem Dogma, empfangen von Daniel Meurois am 15.Juni 2010 in der Provence mit der Unterstützung und Liebe von Marie Johanne Croteau-Meurois.

 

Herzlich willkommen, liebe Freunde. Danke, dass ihr unserem Ruf auf diese Weise gefolgt seid und dass ihr hier zu uns gekommen seid.

Beachtet bitte, dass „ihr zu uns gekommen seid“ und nicht umgekehrt. Denn ihr seid tatsächlich zu uns gekommen, innerhalb dieses Schwingungsraums, den ihr auf andere Weise bewohnt. Danke, dass ihr nicht aus Neugier, sondern mit reinem und liebendem Herzen zu uns gekommen seid. Wir können es lesen und das ist der Grund, weshalb ihr dieser Familie angehört.

Wisst ihr, warum es für uns so wichtig war, dass ihr uns besucht? Es ist ganz einfach. Selbstverständlich wollen wir euch helfen, das Beste aus euch heraus zu holen, aber auch – und vor allem – euer Gedächtnis wieder zurück zu erlangen. Damit sind nicht die Erinnerungen an eure vergangenen Leben gemeint, nein diese zählen kaum. Damit ist im Wesentlichen oder ausschließlich die Erinnerung an eure Verwandtschaft mit unserem Bruder Christus gemeint. Wir sagen „mit unserem Bruder Christus“, aber wir reden nicht nur von dem Meister, wir reden von dem Prinzip des Christus und von eurer Verwandtschaft mit dem Prinzip des Christus. Das ist die Erinnerung, die wir in euch erwecken wollen.

Alle Praktiken und Therapien, die ihr hier lernt – das ist für einige von euch der Fall – oder euch wieder ins Gedächtnis ruft, sind schließlich nur vorgeschobene Gründe. Diese vorgeschobenen Gründe sind sicherlich nützlich – und sogar hilfreich – denn sie werden euch helfen, die Schmerzen anderer zu lindern,  sie helfen sogar jetzt schon, die Schmerzen anderer zu lindern. Es sind aber nur Vorwände in Anbetracht der grundlegenden Arbeit, die zu erledigen ist, in Anbetracht der Geburt, der Wiedergeburt, die ihr sucht… denn die Erinnerung an eure Verwandtschaft mit unserem – eurem – Bruder Christus bedeutet eine wahre Wiedergeburt. Sie ist der Kernpunkt dieses Wiedersehens.

Ihr habt diesen Weg ganz bewusst und einige von euch sogar mit großer Tapferkeit eingeschlagen. Um ihn lichterfüllt zu Ende zu gehen, müsst ihr unbedingt eure mentalen Schlacken beseitigen. Habt ihr gesehen, was auf den beiden Schildchen am Eingang dieses Ortes geschrieben steht? „Schließt die Türen, damit die Fliegen nicht hereinkommen“… Nun, die Fliegen sind euer Verstand und das, was durch ihn durchfließt. Die Fliegen kommen regelmäßig vorbei, um euch abzulenken und – vor allem – um Zweifel in euch zu säen, sogar großen Zweifel. Und der Zweifel, liebe Freunde, Brüder und Schwestern, ist die einzige Kraft, die euch von Euch Selbst trennt. Es ist die einzige Kraft, die euch von den großen Heilern, Wundertätern, Meistern der Weisheit und von euch selbst, als Schülern des Lebens, unterscheidet. Nur der Zweifel macht den Unterschied.

An dem Tag, wo ihr nicht mehr zweifelt, werdet ihr die Erinnerung an eure Verwandtschaft mit unserem Bruder Christus wieder finden. Und genau das ist es, was ihr hier sucht, auch wenn ihr es nicht wirklich wisst. Ihr seid gekommen, um eine Arbeitsmethode zu lernen, aber noch mehr seid ihr gekommen, um euch selbst wieder kennen zu lernen und um wieder in eure eigenen Fußstapfen durch die Zeit zu treten. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Wir wissen ganz genau, dass Zweifel auch ein wertvolles Werkzeug sein kann, weil er das Ergebnis aus Willensfreiheit, Gedankenfreiheit und Selbstkritik ist. Das stimmt. Aber wir sprechen hier von einer anderen Form des Zweifels. Wir sprechen von dem Zweifel, der euch eure Verwandtschaft mit dem Göttlichen vergessen, ja sogar ablehnen lässt. Von dem Zweifel, der eine Grenze zwischen euch und eurem Selbst aufbaut. Von dem Zweifel, der die Kraft der Zärtlichkeit und der Liebe schwächt. Von dem Zweifel, der „du“ und „ich“, „mein“ und „dein“ sagt. Von dem Zweifel, der Mauern errichtet. Denn ihr seid alle Mitglieder dieser Seelenfamilie und seit Menschengeschehen durch einen Lichtfaden miteinander verbunden.

Glaubt aber deswegen nicht, dass wir euch empfehlen, die Verbindungen aus der Vergangenheit zwischen euch zu suchen oder eure früheren Identitäten zu erforschen. Noch einmal, es bringt nichts, und viele Täuschungen entstehen aus dieser Geisteshaltung. Wir möchten nur, dass ihr versteht, dass das, was euch in diesem Raum zusammenbringt, schon sehr lange besteht. Auch wenn ihr euch morgen, heute Abend oder in dieser Sekunde entscheiden solltet, diesen Raum zu verlassen… die Prägung, die ihr in dieser Familie erhalten habt, wird immer bestehen und euch für immer verbinden.

Das ist nicht vergleichbar mit Fatalität oder Machtlosigkeit vor einer Situation, aus der ihr irgendwann vielleicht wieder flüchten möchtet. Das ist das Ergebnis einer Herzensentscheidung, die ihr schon vor sehr langer Zeit getroffen habt. Man mag sich manchmal vom Weg entfernen und Nebenstrecken auswählen, aber niemals weicht man vom geplanten Kurs ab. Und wir freuen uns, dass ihr auf Kurs seid, egal wie verängstigt, ablehnend, rebellisch, verärgert, zaghaft ihr noch seid, unabhängig von euren Reaktionen, euren Tränen und eurem Schmollen. Ja, Schmollen…

Darüber hinaus wissen wir, dass die eigentliche Arbeit gemacht wird. Eure Hände sind die Werkzeuge, mit denen ihr euch selbst helft. Aber die Gegenwart von Christus in eurem Herzen ist der Atem dieses Instrumentes. Eure Aufgabe im Leben besteht selbstverständlich darin, das Licht auf jede denkbare Art und Weise zu verschenken. Aber darüber hinaus ist eure Lebensaufgabe das Empfangen der Kraft Christi in euch. Die Kraft, die alle Grenzen endgültig beseitigen wird.

Natürlich sagen sich einige unter euch: „Ja, aber das wissen wir alle. Wir sind auch mit all diesen genannten Grundsätzen einverstanden. Warum das alles wiederholen?“ Weil ihr in der Tat „wisst“, aber es noch nicht verinnerlicht habt. Derjenige, der verinnerlicht, nun, er steht in Verbindung mit der Essenz des Lebens und diese Kommunion ist euer Ziel.

Hört auf zu denken, dass ihr in Essenz anders seid als unser Bruder Christus oder – wenn es euch einfacher erscheint – anders als wir … ohne Hirngespinst, ohne Egotrip, ohne jegliche Form von Elitismus. Hört auf zu fühlen, dass eure Essenz unterschiedlich von unserem Bruder Christus oder gar uns von selbst ist. In der Essenz sind wir alle gleich. Der einzige Unterschied zwischen uns liegt darin, inwieweit wir unsere Essenz vergessen haben.

Aber heute Abend wollen wir diesen Monolog nicht fortsetzen, sondern euch das Wort geben. Fühlt euch wie zu Hause. Fühlt euch in Gegenwart von Freunden, die euch führen, und das schon viel länger als ihr vielleicht vermutet. Fühlt euch wie in einer Familie und sprecht mit uns wie mit Verwandten, mit Brüdern und Schwestern. In aller Einfachheit. Analysiert euch nicht von außen. Ihr habt das Wort…

Frage: Was können wir machen, um uns zu erinnernDa wir schließlich schon alles wissen

Antwort: Betet, betet aus eurem Herzen heraus. Ihr vergesst den tiefen Sinn des Gebets. Das Gebet ist die Hingabe des Herzens an die Kraft des Lichts. Beten heißt nicht um Hilfe bitten, Beten ist in erster Linie die Hingabe des Besten von uns selbst. Schenkt es der Sonne Christus und ihr werdet das Hundertfache zurück erhalten. Dies wurde euch schon unzählige Male gesagt, aber wer macht es wirklich?

Betet nicht an eine Kraft außerhalb von euch selbst, von der ihr etwas erwartet, sondern schenkt das Beste von euch selbst an das Beste von eurem Selbst – das in euch lebt und die Sonne ist. Meditiert über diese Worte, es ist nicht so einfach, wie es scheint und es handelt sich auch nicht um ein Wortspiel.

Sobald eine Grenze in euch erscheint, schafft sie weg. Fangt nicht an, nach Argumenten zu suchen, um diese Grenze aufrechtzuerhalten. Schafft sie sofort weg. Ich mag den nicht, weil … Ich will den nicht behandeln, weil… Sobald diese Gedanken hochkommen, und natürlich kommen sie hoch, schafft sie weg, schafft die Grenzen weg, schafft den Widerstand weg, schafft die Vorbehalte weg, schafft die Ablehnung weg, und so werdet ihr vorankommen.

Wir hören euch zu…

Frage: Wie können wir die Gegenwart der Sternenbrüder spüren, wenn wir nicht besonders intuitiv sind und wenn wir in der Arbeitswelt alleine sind?

Antwort: Bittet uns ganz einfach darum, uns zu offenbaren. Ruft uns. Wir sagen nicht, dass wir euch dann in physischer Form erscheinen werden – das wäre natürlich gelogen und würde das äußerst große Vertrauen, das ihr aufbauen müsst,  vernichten… Aber ruft uns, geht in die Stille in euch und bittet uns darum. Wir werden immer antworten. Meistens antworten wir mit Kleinigkeiten, mit sehr kleinen Zeichen… und ihr lernt, uns zu vertrauen, indem ihr lernt, diese Zeichen zu entziffern, zu erkennen. Niemals werden wir eine Antwort verweigern. Niemals.

Frage: Sollen wir zu euch beten, wie zu Brüdern des Lichts?

Antwort: Zu uns müsst ihr auf keinen Fall beten, kleine Schwester. Wir sind nicht anders als du, als ihr. Wir sind lediglich etwas älter, etwas reifer, ganz egal ob du uns als Meister betrachtest oder nicht. Kein Meister wird jemals darum bitten, dass man ihn anbetet. Es wäre ein Irrweg.

Die einzige Kraft, zu der ihr beten sollt, ist die Kraft des Prinzips des Christus, die Sonne Christus, die in dir und in jedem von uns ist. Ob du diese Kraft der christlichen Sonne mit unserem Bruder, dem Meister Jesus, identifizierst, bleibt dir überlassen. Das wäre sehr schön… Es wäre ein königlicher Weg. Aber in Wahrheit soll kein Meister – ganz egal, wer er ist – angebetet werden. Er ist nur der Vermittler.

Bitte einfach um Hilfe von jeder Präsenz, die du spürst… Aber Gebet ist etwas anderes. Das Gebet ist eine Kommunion, verstehst du?

Frage: Ich habe Mühe, mir das Gebet vorzustellen…

Antwort: Das Gebet ist hauptsächlich ein spontaner Gesang eines Herzens. Du musst dich nur dabei wohl fühlen – bei der Gabe wie bei der Bitte. Lasse die Worte aus dir heraus fließen, ganz gleich ob du die Sätze harmonisch findest oder nicht. Das Gebet kann aus Worten bestehen, kann aber ein Hauch, ein Ruf oder auch eine reine, selbstlose, kristallklare Gabe sein. Das Gebet ist vor allem ein Geisteszustand. Fühle dich wohl in diesem Geisteszustand.

In gewisser Hinsicht ist das schönste Gebet der Welt ein Gebet, das so viel besagt wie: „Mein Gott, Dein Wille geschehe“. Wenn du das sagst, oder wenn du in den Zustand der Annahme eintrittst, dann gibst du dich dem Göttlichen hin, und wenn du dich dem Göttlichen hingibst, dann findest du dich selbst wieder… Verstehst du?

Frage: Wie kann es sein, dass man sich einerseits mit liebenden Präsenzen verbunden fühlt und andererseits auf einer subtilen Ebene behindert wird?

Antwort: Wie kann es sein? Ganz einfach, weil ihr den Schatten stört. Wenn man immer mehr vom Licht erfüllt ist, wird man auch zum Magnet für den Schatten. Und es ist logisch und normal, dass dieser Schatten sich offenbart, weil er euch zwingt  – es ist sozusagen seine Aufgabe, euch zu zwingen -, immer genauere, bewusstere Entscheidungen zu treffen, immer mehr Vertrauen zu zeigen und auch zu lernen, über jeden Zweifel hinweg zu kommen.

Betrachtet den Schatten nicht als Hindernis. Solange ihr ihn als ein Hindernis sieht, wird er sich immer stärker vor euch aufrichten. Seht ihn als eine Kraft, die euch befestigt. Und solange ihr nicht stark genug seid, solange es in euch kleine Schattenbereiche, kleine Schatten des Zweifels, gibt, werdet ihr andere Schattenbereiche und andere Formen des Zweifels anziehen.

Vielleicht findet ihr, dass der Weg eindeutig sehr lang ist. Das ist er tatsächlich, ja… sehr lang. Aber je mehr ihr voranschreitet, desto eher werdet ihr feststellen, dass die Schmerzen und die Zweifel auf dem Weg seltener werden und immer schneller verschwinden. Ihr müsst dafür lediglich eine gewisse Hürde überwinden. Und diese Hürde müsst ihr… pflegen, ihr müsst ihr näher kommen und dabei vermeiden, eine richtende, urteilende Haltung einzunehmen ohne „wenn“ und „aber“, so wie wir es schon gerade erwähnt haben…

„Ich bin gerne bereit, diese Person zu behandeln, aber… jene nicht, weil…, weil…, weil…“. Damit fängt alles an. „Ich werde den einen sehen, aber den anderen nicht“… Versteht ihr?

Alles, was wir vermeiden, entfernt uns von uns selbst. Es entfernt uns nicht vom anderen sondern von uns selbst. Was wir vermeiden kommt immer auf uns zurück und der Kreislauf der Vermeidung und Anziehung setzt sich unausweichlich fort.

Bedanke dich bei den gegnerischen Kräften, die du spürst. Sie sind dein Barometer. Betrachte sie nicht als verhängnisvolle Wesen, auf gar keinen Fall. Und glaube nicht, dass du von irgendwelchen Kräften gestört wirst. Du wirst lediglich von einigen Aspekten deiner eigenen Schwäche heimgesucht… und das ist auf diesem Weg ganz normal.

Frage: Wie kann man Freude besser teilen und verbreiten?

Antwort: Indem man selbst Freude ist. Das ist natürlich eine sehr einfach anmutende Antwort. Das Problem wird dadurch gelöst, dass man die Einheit mit dem Göttlichen pflegt, das heißt – und damit kommen wir noch einmal auf das zurück, was wir eben geantwortet haben – dass wir uns an unsere Verwandtschaft mit der göttlichen Kraft erinnern. Solange wir nicht wirklich Eins mit dem göttlichen Prinzip geworden sind, können wir nicht von Freude erfüllt sein. Es gibt einen Teil in uns, der weiterhin zweifelt, der über sich selbst urteilt, der beobachtet und andere und sich selbst bestraft. Freude bedeutet nicht, dass man immer in einem Zustand des Freudenausbruchs ist. Freude bedeutet nicht, dass man immerzu lächelt. Wer kann das schon? Euer Bruder, der Meister Jesus, hat nicht immer ein Lächeln auf den Lippen gehabt. Kein verwirklichter Meister der Weisheit lächelt immerzu.

Freude ist hingegen, wenn man stets das Gefühl der Einheit mit dem Prinzip des Lichts hat. Dieses Gefühl bringt ein unauslöschliches, inneres Lächeln in uns hervor. Dazu gibt es kein Rezept. Das „wie“ ist einfach. Alles, was euch im Leben begegnet – eure Schwierigkeiten, eure Schmerzen – verfolgt das Ziel, euch auf ruhige, sanfte, aber auch auf eine äußerste sichere Weise dem Zustand der Freude näher zu bringen. Wahre Freude ist ein Zustand des Friedens, der wesentlich höher ist als alle Wolken, die euer Leben durchqueren. Freude ist ein Ankerpunkt. Sie ist nicht das Ausbleiben von Schmerz, aber das Ausbleiben von Zweifel.

Ihr könnt auch um Freude bitten. Es gibt nichts, worum ihr nicht bitten könnt, aber bittet nicht von einer Kraft außerhalb von euch. Wir alle, die wir hier gerade mit euch sprechen, mögen euch als Wesen erscheinen, die außerhalb von euch existieren, eine klar definierte Persönlichkeit haben und unabhängig von euch wirken können. Dennoch ist unser Prinzip auch in euch. Könnt ihr das verstehen?

Wenn wir euch Brüder und Schwestern nennen, sind es für uns keine starren Wörter aus irgendeiner Brüderschaft oder Religion. Wir sprechen von unserer gemeinsamen Essenz und auch davon, dass uns grundsätzlich keine Grenze trennt… Nicht einmal die Grenze, die unsere jeweiligen Welten im Augenblick zu trennen scheint und uns in euren Augen unsichtbar macht.

Öffnet euch einfach nur.

Denkt aber nicht, weil ihr nur wenige – 20 oder 30 – seid, die diese Informationen erhalten haben, dass diese nicht verbreitet werden dürfen. Diese Informationen gehören niemandem, auch wenn sie durch bekannte und identifizierbare menschliche Stimmen vermittelt werden. Diese Informationen können verbreitet werden. Ihr könnt damit machen, was ihr wollt, vorausgesetzt, dass der sakrale Charakter dieser Worte gewahrt bleibt. Eine Information mit sakralem Charakter soll denjenigen vorbehalten werden, die diese auch in diesem Geiste empfangen können. Wir denken, dass ihr das verstehen könnt.

Wir wiederholen es noch einmal, ihr dürft nicht dem Elitismus verfallen.

Frage: Zurzeit leidet unsere Welt. Werden die Menschen je in Freude zusammen leben, Unterschiede akzeptieren und zur Christlichen Liebe erwachen? Es gibt viele Kinder und Leute, die an Hunger leiden. Es gibt vielUnruhen in der Welt, viele Probleme, die mit der Wende der Energieversorgung zusammenhängen. Werden die Regierenden je in Frieden regieren? Werden sie je die Bereitschaft entfalten, im Dienste anderer zu handeln und nicht zum Zwecke der Selbstprofilierung? Werden sie je verstehen, dass wir alle Brüder derselben Menschheit sind? Werden die Regierungen je aufwachen, um an dieser Öffnung in Richtung Solidarität mit der Welt zu arbeiten, werden sie je ihre Kräfte für Aufbau und Weiterentwicklung anstatt Zerstörung einsetzen?

Antwort: Die Antwort ist sehr einfach, kleine Schwester. Eure Regierungen sind das genaue Spiegelbild von dem, was ihr zusammen seid. Und das, was ihr zusammen seid, ist das Ergebnis von dem, was ihr im Einzelnen seid. Verändert euch. Verändert euch, jeder von euch, reformiert euch, wandelt euch um – im Einzelnen, in kleinen Gruppen…  Und eure Umwandlung – der Kristall, der daraus entstehen wird – wird sich auf andere übertragen, wird andere anstecken.

Nicht eure Regierungen werden die Probleme, die du erwähnst, lösen, sondern jeder einzelne von euch, da wo er ist. Aus dem, was aus euch herauskommen wird, werden neue Regierungen entstehen. Erwartet nicht die geringste grundlegende Änderung, den geringsten tiefgreifenden Wandel auf diesem Planeten, solange das Individuum oder zumindest eine sehr große Anzahl an Individuen nicht eine wahre Metamorphose durchgemacht hat. Eine wahre Metamorphose zeigt sich nicht an ein paar oberflächlichen Wünschen mit gutem Willen. Der gute Wille und die schönsten Ideologien reichen nicht. Nur die Umwandlung des Einzelnen kann die Umwandlung der Regierungen herbeiführen, weil eure Regierungen das Produkt eurer Egos und eurer mentalen Kräften sind.

Was uns angeht, wir sind äußerst zuversichtlich und optimistisch in Hinsicht auf die Zukunft eurer Welt. Aber wir sind nicht so naiv zu glauben, dass eine neue Ära des Friedens in unmittelbarer Zukunft eingeläutet wird.  Vorher müsst ihr zwingend, als Gemeinschaft, durch eine lange Reinigungsphase gehen.

Wir wollen mit diesen Worten keine Angst verbreiten, bitte versteht es richtig. Wir möchten nur keine Illusionen über die baldige Wiederherstellung einer friedlichen Welt auf diesem Planeten nähren. Das bedeutet nicht, dass ihr nicht in Frieden leben könnt. Frieden beginnt in erster Linie bei sich selbst. Das wisst ihr, das versteht ihr. Es geht natürlich nicht darum, euch selbst zu sagen: „Ich baue mir meine eigene, kleine Welt und kümmere mich nicht um das, was mit der restlichen Welt geschieht… Hauptsache, ich finde meine innere Stabilität“. Nein, das ist es nicht. Es geht nicht darum, euch in einem solchen Kokon  zurückzuziehen, eure Verbindung zur Sonne zu pflegen und euch von der Welt abzuschotten. Es geht ganz einfach darum, eine Form von innerer Stabilität und Gleichmut zu entwickeln, damit ihr in schwierigen Zeiten wie unsinkbare Boote seid. Unsinkbar, weil ihr keine Zweifel hegt hinsichtlich der Heimat, die ihr ansteuert. Und die Anzahl dieser unsinkbaren Boote wird den Unterschied machen.

Seid anders und man wird sich fragen, was an euch anders ist.

Frage: Welche Meinung vertretet ihr in Sachen Impfung? Sind alle Impfstoffe schädlich oder nur die neuen Generationen?

Antwort: Wie würden nicht sagen, dass alle Impfstoffe schädlich sind. Wir können diese einseitige Sichtweise nicht unterstützen. Die neue Generation von Impfstoffen ist tatsächlich extrem schädlich, aber die Impfung selbst, wie sie ursprünglich gedacht war, hat der Menschheit viel mehr geholfen als geschadet, das sollte man wissen. Allerdings hat sich das Konzept der Impfung mit Hilfe der noch sehr neuen Technologien in eine Richtung weiterentwickelt, die gravierende Folgen für die ganzheitliche Gesundheit des Menschen mit sich bringt.

Wir wollen hiermit keine Polemik entfachen, sondern einfach nur deine Frage beantworten. Man kann nicht alle Arten von Impfstoffen verbannen. Das ist unsere Ansicht.

Frage: Erwartet ihr etwas Bestimmtes von uns für die kommende, schwierige Zeit?

Antwort: Dass ihr die Grenzen zwischen euch – zwischen euren Herzen und den anderen – abschafft. Dass ihr euch anders verhaltet, das heißt, dass ihr eine annehmende, bejahende Haltung im Hinblick auf alles, woran ihr glaubt und auf alle Kräfte, womit ihr euch identifizieren könnt, einnehmt. Folglich, dass ihr keine Angst habt, dass ihr euch in keiner Weise davor fürchtet, für euern Glauben gerade zu stehen. Und gleichzeitig, dass ihr anderen gegenüber nicht überheblich seid. Wir haben zu oft beobachtet, wie einige Menschen, die einen ähnlichen Weg gegangen sind, sich am Ende als Teil einer Elite sahen – einer Elite, die behauptete, ein bestimmtes Wissen, eine gewisse Erkenntnis zu besitzen und auf einen persönlichen Aufstieg zu warten.

Errichtet keine Grenzen zwischen euch und den anderen. Der Unterschied zwischen euch soll wie ein Licht erscheinen, ein ersehntes und begehrtes Licht. Wenn man euch trifft, sollte man sagen können: „Wie schaffst du es, so zu sein?“

Wir sagen nicht, dass ihr nie über andere richten solltet, denn wir wissen, dass der Zustand der völligen Freiheit von Urteil ein idealer Zustand ist. Man braucht immer Zeit, um ein Ideal zu erreichen.

Wie schaffst du es, dass du immer ein Lächeln zu verschenken hast?

Wie schaffst du es, so mitfühlend zu sein?

Wie schaffst Du es, über deinen Glauben zu sprechen, ohne ihn den anderen aufzwingen zu wollen?

Das alles, das ist die Richtung, in die wir euch lenken wollen. Dass ihr bei anderen den Wunsch erweckt, bessere Menschen zu sein, ohne sie dabei  belehren zu wollen. Derjenige, der andere bekehren will, verzerrt in Wirklichkeit den Kern von dem, was in ihm innewohnt.

Ihr seid Mann und Frau unter Männern und Frauen, welche die Tür einer Chance geöffnet haben. So einfach ist es. Und die weitere Chance, die das Öffnen dieser Tür euch bringt, ist die Möglichkeit, euch wieder zu finden und – wie im jetzigen Augenblick – euch ein bisschen mehr erinnern zu können. Ohne zu dogmatisieren.

Frage: Was ist mit Gewalt und Rassismus im Namen der Religionen?

Antwort: Ein großer Teil der Gewaltakten, die heute entstehen sind eigentlich karmische  Rückwirkungen. Was ein Volk dem anderen antut, was eine Sozialklasse der anderen antut, hängt heute mit dem Bumerang-Effekt zusammen. Vielleicht wirst du mir sagen, dass das schon immer am Bumerang-Effekt lag. Ja, das stimmt, aber heute ist dieser Effekt vielleicht auffälliger als zu anderen Zeiten, weil wir an einem Zeitpunkt angelangt sind, wo eure Menschheit mitsamt ihrem Planeten Bilanz ziehen und vielleicht auch ein neues Kapitel anfangen muss.

Nur weil der Bumerang-Effekt zum universellen Gesetz der ausgleichenden Gerechtigkeit gehört, heißt das nicht zwingend, dass er nicht umgangen werden kann. Die einzige Kraft, die den Bumerang-Effekt mindern  oder beseitigen kann, die einzige Kraft, die verhindern kann, dass ein Karma Leid verursacht, das ist die Kraft der Vergebung. Wenn der Unterdrückte dem Unterdrücker vergibt, ist es als würde er Sand ins Feuer werfen. Dadurch wird die Antriebskraft des Leidens, die Antriebskraft der Vergeltung, gestoppt. Solange dies nicht geschieht, setzt sich das Spiel endlos fort.

Es ist uns wohl bewusst, dass man beim aktuellen Entwicklungsstand der Menschheit noch gar nicht an ganzheitliche Vergebung denken kann. Aber, wie schon gesagt, Ameisen arbeiten für den gesamten Ameisenhaufen und Bienen arbeiten für den gesamten Bienenstock. Ihr seid wie die Ameisen und die Bienen. Da wo ihr seid, plädiert für die Vergebung aber redet nicht nur darüber, sondern macht die Erfahrung der Vergebung, erlebt sie selber.

Heute Abend  sind einige unter euch ganz besonders mit diesen Worten gemeint. Vergebung ist ein schöner Grundsatz, der nicht nur andere betrifft,  sie ist ein schöner Grundsatz, den man auf gemeinschaftlicher, kollektiver und planetarischer Ebene ersehnen und herbeirufen sollte. Vergebung wird in jeder Sekunde gelebt. Wenn man das nicht verstanden hat, wie kann man erhoffen, dass Frieden auf dieser Erde herrscht?

Zuerst solltet ihr in eurer unmittelbaren Umgebung daran arbeiten. Auf ganz einfache Weise. Vergebung drückt sich nicht ausschließlich durch Worte aus, sondern auch durch ein einfaches, aber aufrichtiges Lächeln, durch einen einfachen, aber aufrichtigen Blick, durch einen einfachen, aber aufrichtigen Kuss. Und dieses Lächeln, dieser Blick, dieser Kuss, sucht keine Polemik, braucht keine Erklärungen und verheddert sich nicht in Ausreden.

Es handelt sich nur um die Anerkennung einer eigentlichen Verwandtschaft. Wir alle haben Leid, Fehler und Fehlhandlungen erlebt. Wir alle haben sowohl uns selbst als andere verletzt. Wenn wir die Punkte auf beiden Seiten nachzählen würden, hätten wir alle den gleichen Stand. Daher macht das keinen Sinn, dieses Spiel fortzusetzen. Man schiebt sich nicht den Ball hin und her, um Punkte zu sammeln. Es geht nicht ums Punkten, sondern darum, das Spiel zu beenden.

Frage: Können wir auf den Begriff der gemeinsamen Herkunft zurückkommen? Könnt ihr uns mehr sagen über die Einheit, die Quelle der Einheit, sowie die Christliche Sonne, den Logos, die gemeinsame Herkunft, die uns verbindet?

Antwort: Wir wollen dir ganz kurz antworten, kleine Schwester, sonst würde es zu einer sehr komplexen, metaphysischen Debatte führen. Du kannst dieses Prinzip, dieses Bewusstseinsfeld, das ihr Gott nennt, mit einer riesigen Sonne vergleichen. Die Sonne gibt kontinuierlich Strahlen ab – Menschen, Geistwesen, die zu Seelen werden, und so weiter… und sobald sie Strahlen aussendet, vergessen diese ihren Ursprung, in dem Maße, wie sie sich von der Sonne entfernen. Und das ist auch gut so, dass sie für eine Zeit ihren Ursprung vergessen, denn wer seit der Geburt schon alles besitzt, der kann die volle Schönheit des Ganzen nicht begreifen.

Das ist das Prinzip des Falls und der Trennung auf kosmischer und metaphysischer Ebene. Zurzeit sind wir alle – auch wir, die wir zu euch sprechen – wie diese kleinen Sonnenstrahlen, diese kleinen Sonnenfunken, die die Ursonne, von der sie stammen, vergessen haben und die erst jetzt anfangen, sich an ihren Ursprung und ihre gemeinsame Verwandtschaft zu erinnern. Ihr alle, die ihr hier anwesend seid, habt nun im Abstieg, in der Phase der Entfernung, kehrt gemacht. Ihr wollt jetzt zu eurer ursprünglichen Heimat, das heißt, zu eurer Urquelle, zurückzukehren.

Es wird gesagt, dass alle Lebensformen, die aus einer zentralen Sonne, aus einem Bewusstseinsfeld – auch Gott genannt – geboren wurden, in der  Unendlichkeit zusammen nur noch ein einziges Wesen bilden werden und dass dieses Wesen einem erweiterten und expandierten Bewusstseinsfeld entsprechen wird. Ein Gott, der expandiert ist durch die kleinen Flammen, die kleinen Funken, welche zu ihm zurückgekehrt sind und eine Vielzahl von verschiedenen Erfahrungen gemacht haben.

Wir sind alle wahrlich Eins, weit über die poetische – oder für manche vielleicht intellektuelle – Formulierung hinaus. Wir sind alle die Gottheit, die, um zu wachsen, akzeptiert hat, sich in ihrer eigenen Schöpfung zu verlieren.

Frage: Ist diese Ursonne das, was man die Christliche Sonne nennt?

Antwort: Die Christliche Sonne ist eine der Offenbarungen dieser Ursonne. Die Offenbarung, die für eine relativ dichte Lebensform greifbar ist. Christus ist dieser göttliche Sonnenstrahl, den die Menschheit durch eine greifbare Lebensform empfangen und berühren kann.

Aber das, was Du Christus nennst, kannst du genauso gut Krishna nennen, oder auch Buddha, ganz egal. Christus ist ein Prinzip, das nicht der sogenannten christlichen Religion gehört. Es ist ein universelles Prinzip, darüber sind wir uns einig.

Frage: Kann ich eine eher persönliche Frage stellen?

Antwort: Wir hören Dir zu, kleine Schwester.

Frage: Ich bin nicht sicher, ob ich die Arbeit, die ich zurzeit ausübe, weiter machen soll. Ich bin Psychologin, seit 28 Jahren. Mir ist auch nicht ganz klar, wohin ich sonst gehen könnte, aber ich habe den Eindruck, dass ich einen anderen Weg gehen sollte.

Antwort: Wenn es in deinem Beruf keine Menschen wie dich mehr gibt, was soll aus diesem Beruf werden?

Die Antwort ist ganz einfach, siehst du? Wir verstehen deine Fragen, wir verstehen sie ganz gut. Aber durch Menschen, die offen sind, wird sich dieser Beruf langsam von innen weiterentwickeln, auch wenn es dir jetzt unmöglich oder utopisch erscheint. Wir reden nicht davon, was du sagen oder vielleicht sogar nicht sagen kannst, in einem System, das so ist wie es ist, in einer Welt und in einer Hierarchie, die so sind wie sie sind. Wir reden davon, was von dir ausströmen kann, was du ausstrahlen kannst.

Glaube nicht, dass das berufliche Umfeld, in welchem du tätig bist, noch lange so unerschütterlich bleibt, wir es bist jetzt gewesen ist. Viele Unsicherheiten werden es erschüttern, untergraben, und dann wirst du ihm auf deine Art geben können, was notwendig ist.

Eure Gesellschaft wird erheblich erschüttert werden, das wisst ihr. Das ist eine Tatsache. Und das Prinzip, das uns antreibt, das uns am Herzen liegt, wird sich durch diesen grundlegenden Ruck und die daraus resultierende Ratlosigkeit durchschlängeln, und das manchmal viel schneller, als ihr euch das vorstellen könnt. Verstehst du?

Ja, vielen Dank.

Vielen Dank für Deine Anwesenheit in diesem Umfeld.

*

Liebe Freunde, wir würden gerne diese Unterhaltung noch weiter fortsetzen. Dennoch erscheint es uns weise – da wir eben von Weisheit gesprochen haben – sie hier zu beenden. Damit wollen wir die körperliche Belastbarkeit unseres Bruders nicht überbeanspruchen, denn er ist in letzter Zeit ohnehin schon sehr mitgenommen. Jedoch wollen wir euch nicht einfach so verlassen.

Bevor wir die heutige Begegnung beenden – die heutige Begegnung, versteht ihr? – möchten wir jedem von euch ein persönliches Geschenk überreichen. Bitte tretet nacheinander vor uns, damit wir euch das geben können, was ihr braucht. Wir erwarten euch einer nach dem anderen.

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Seid mehr denn je Verwandte unseres Bruders Christus, liebe Freunde.