Was genau bedeutet das Wort Elohim?
Unserer Ansicht nach sind sich alle Exegeten und aufrichtig Suchenden, die sich keinen Dogmen unterwerfen, einig, dass der Begriff Elohim sich auf zweierlei Arten übersetzen lässt: “Jene, die von oben kommen” und “Jene, unter deren Schutz man sich stellen kann”.
So oder so: Auch wenn man mit diesen Übersetzungen nicht einverstanden ist, handelt es sich um einen hebräischen Begriff im Plural. Ein Fakt, der bisher erstaunlich wenig Beachtung findet.
Wie kommen die Kirchen damit klar, die “Elohim” gerne mit “Gott” übersetzen? Ganz einfach: indem sie sich rausreden. Philologen und Theologen sind darin ja schon immer sehr bewandert gewesen. Sie behaupten, dass es sich dabei sozusagen um ein “königliches Wir” als Bezeichnung der Gottheit handelt, das sich auf die vielen Aspekte bezieht, in denen sich diese Gottheit zeigt.
Wir finden diese Erklärung etwas dürftig und ziemlich vereinfachend. Denn dieses Konzept eines Vielfachen, das das Eine veranschaulicht und zu einer Einheit hinführt, ließe sich jedenfalls genauso gut auch auf die so genannten polytheistischen Religionen anwenden, etwa den Hinduismus oder tibetanischen Buddhismus, wo jede Gottheit eine göttliche Eigenschaft darstellt. Unser christliches Abendland sollte einmal darüber nachdenken!
Wie dem auch sei, und auch einmal ganz abgesehen von Übersetzungen, ist in viel zu vielen Kulturen dieser Welt von Interventionen “himmlischer” Wesen die Rede, um sich nicht einmal ernsthaft und aufrichtig mit dieser Frage zu beschäftigen, statt sie einfach ironisch beiseite zu schieben.
Berichte von Menschen, die im Laufe der Geschichte, und heute mehr denn je, Kontakte mit Präsenzen aus dem Weltraum beschreiben, gibt es mittlerweile so viele, dass sich eigentlich unsere ganze menschliche Gemeinschaft davon angesprochen fühlen sollte. Natürlich sind darunter auch Trug und Schwindel. Aber ist die Lüge nicht in allen Lebensbereichen einschließlich der Wissenschaft zu Hause?
Von vornherein grundsätzlich abzustreiten, dass es echte Kontakte mit Wesen aus dem Weltraum gibt, zeugt unserer Ansicht nach von Dummheit oder Unaufrichtigkeit. In einer Zeit, in der die Wissenschaft enorme Durchbrüche erzielt und die Raumfahrt mehr denn je fasziniert, ergibt das einfach keinen Sinn mehr. (…).
Als sich im 16. Jahrhundert große Seefahrer auf die Suche nach einem neuen Kontinent machten, sprach man von “terra incognita”. Der einzige Unterschied zwischen den damaligen und heutigen Geschehnissen ist nur, dass die unbekannten Welten, die sich uns immer deutlicher zu erkennen geben, sich außerhalb unseres Schwingungsraumes befinden. Wir müssen sie uns also gewissermaßen auf einer anderen “Wellenlänge” vorstellen.
Ich halte das für gar nicht so schwierig in einem Jahrhundert, in dem wir problemlos nicht nur mit unzähligen TV-Kanälen, sondern auch mit immer präziseren Begriffsvorstellungen von Virtualität jonglieren. Was wir noch nicht begriffen haben, ist, dass unsere virtuellen Schöpfungen neue Wirklichkeitsräume in der Zukunft vorausahnen lassen. Unsere Vorstellungen über Wirklichkeiten und Lebensräume müssen heute weiterentwickelt werden. Auf die eine oder andere Weise werden sie in unserem Bewusstsein detonieren, wenn wir uns darauf nicht vorbereiten.
Um auf die Elohim zurückzukommen: Unsere regelmäßigen Kontakte mit ihnen lassen den Schluss zu, dass sie nicht nur in einer, sondern in mehreren Welten leben und seit undenklicher Zeit regelmäßig die Erde besuchen, um eine Rolle in ihrer Entwicklung zu spielen. Nebenbei bemerkt muss man gar nicht so weit in der Zeit zurückgehen, um überaus aussagekräftige Gemälde zu finden, die in verblüffender Weise auf ihre Präsenz verweisen … [1]
Wenn wir von ihnen sprechen, hüten wir uns übrigens vor dem Begriff “Außerirdische”, da er schon lange einen Beigeschmack hat, der einen eher zum Schmunzeln bringt, weil er meist in einem fantastischen Kontext verwendet wurde. Dank Science-Fiction-Literatur und -Filmen ist er inzwischen so abgedroschen, dass es einfach nicht mehr denkbar ist, ihn im Kontext ernsthafter Überlegungen zu verwenden. Mittlerweile verbergen sich dahinter ja auch keine kleinen grünen Männchen mehr, sondern insektenartige Monster!
Es ist immer wieder bemerkenswert, wie sehr unsere Spezies von Hässlichkeit und allem Beängstigenden fasziniert ist, während Schönheit und Harmonie uns schnell zu langweilen scheinen. Doch genau um diese Harmonie geht es bei den Elohim, weshalb wir regelmäßig in unserem Wirkungsfeld auf sie zu sprechen kommen. Es ist von einer Spiritualität geprägt, die ohne Dogmen oder Grenzen auskommt, im Herzen von allem, was ist.
Die Spiritualität, die die Elohim buchstäblich ausstrahlen und uns zu vermitteln versuchen, ist eine essentielle Spiritualität im wahrsten Sinne des Wortes, also eine Anerkennung unserer wahren Essenz. Dieser spirituelle Ansatz kommt ohne das Bedürfnis nach Religiosität und irgendwelche Dogmen aus. In diesem Sinne kann und soll er uns heute berühren, die wir – bewusst oder unbewusst, individuell und kollektiv – auf der Suche nach neuen Werten und Impulsen sind.
Auf einer Konferenz der American Astronomical Society im Jahr 2013 in Long Beach, Kalifornien, bestätigte ein Experte, dass die Milchstraße, also der “Teil des Universums”, in dem sich unser Sonnensystem befindet, mindestens 17 Milliarden erdähnliche Planeten aufweist. Durchaus beachtlich, möchte man meinen. Allerdings ist diese Zahl seitdem noch deutlich angestiegen! Heute, gut zehn Jahre später, lauten die Schätzungen bereits auf mindestens 100 Milliarden! Dem Experten François Fressin vom Harvard Smithsonian Center for Astrophysics pflichteten damals übrigens Forscher der Universitäten Berkeley und Hawaii bei, die mit einer anderen Methode zum selben Ergebnis gekommen waren. (…).
Neben den Elohim und ihrer Anwesenheit auf dem Antlitz unseres Planeten vor tausenden von Jahren werden wir mitunter auch nach der Existenz und Rolle der Nephilim gefragt, der Riesen, von denen im Buch Genesis die Rede ist. Sie sollen aus der körperlichen Vereinigung von “irdischen” Bewohnerinnen und Elohim hervorgegangen sein, die sich von dem relativ freien Experimentierfeld, das unser Planet damals war, gewissermaßen in die Falle hatten locken lassen.
In der Bibel werden die Nephilim als grausame, gewalttätige Wesen beschrieben, die mit ihrem Handeln die Menschheit ins Chaos stürzten, was wiederum die berühmte Sintflut zur Folge hatte. Tatsächlich ist davon auszugehen, dass es sich bei diesen Riesen (von denen offenbar auch Skelette gefunden wurden) um Mischwesen handelte, die aus zwei kaum kompatiblen genetischen Typen hervorgegangen waren. Auf keinen Fall darf man in ihnen Nachkommen der Elohim sehen, die damit beauftragt waren, unserer Spezies in ihrer Evolution zu helfen.
Laut der Akasha-Chronik (einer unserer Informationsquellen) wurde unser Planet häufig von Populationen aus dem Weltraum besucht, die nicht alle dieselben altruistischen Absichten hatten. Die vielen Ausdrucksformen des Egos sind ganz sicher kein Alleinstellungsmerkmal unserer Menschheit! (…).
Der Grund, warum die Elohim, deren vielsagende Botschaften über unsere aktuelle Wirklichkeit wir hier an Sie weitergeben, sich liebevoll um unser möglichst harmonisches Wachstum bemühen, liegt darin, dass sie selbst einen langen Entwicklungsweg hinter sich haben. Das bedeutet aber nicht, dass sie, wie manchmal behauptet, einen Zustand der Vollkommenheit erreicht hätten.
Die Übersetzung von “Elohim” mit “Engel” ist ein grundlegender Irrtum. Wir müssen uns vor Augen führen: Sollte es uns als Spezies und auch als Individuen einmal gelingen, in das Evolutionsmuster eines anderen Planeten einzugreifen, dann könnten wir allein deshalb zu den Elohim der Wesen werden, die wir dort vorfinden und in deren Genetik wir wohl aus vielerlei Gründen eingreifen werden. Die Idee wird schon seit einiger Zeit unter den visionärsten Forschern der Luft- und Raumfahrt diskutiert. Das würde uns aber deshalb nicht zu Engeln machen!
Waren die Elohim an der Ansiedlung und Intervention unserer Menschheit auf der Erde beteiligt? Nach vielen Jahren regelmäßigen Kontaktes mit ihnen würden wir sagen, dass beide Begriffe der Realität ziemlich nahe kommen. Der Planet Erde wurde von seinen Besuchern schon immer als eine Art Aufnahmestätte oder Schule betrachtet, sowohl für seine “Führer und Lehrer”, die Elohim, als auch für deren Schüler, also uns selbst. So sahen sich denn unsere älteren Brüder veranlasst, uns zu schulen und anzuleiten, unter Berücksichtigung unserer Ursprünge im Kosmos sowie bestimmter Zyklen, die die Entstehung oder den Untergang von Zivilisationen begünstigten, und strebten dabei immer ein Gesamtgleichgewicht an.
Das würde bedeuten, dass die irdische Menschheit mehrere “Heimathäfen” im Universum hat. (…). Alle Ethnien, Kulturen, Temperamente und Eigenarten haben darin in ihrer Zeit mit all ihren Entwicklungschancen ihren Platz, mit dem Ziel, eine Einheit zu schaffen, die wiederum selbst wachsen kann. Aus diesen Gründen spricht man mitunter bei der Erforschung unserer fernen Vergangenheit von der lemurischen, atlantischen, hyperboreischen Epoche und so weiter.
Hierbei handelt es sich um extrem lange Zeitzyklen, in denen die Elohim auf verschiedene Weisen in unseren Werdegang eingreifen mussten, uns Führer sandten und manchmal auch Irrwege beschritten. Kein Zyklus war einem anderen überlegen, denn jeder stellte eine wichtige Wachstumsphase unserer Menschheit dar. Und genau diese Arbeit findet auch heute noch statt.
Es ist immer interessant, in der Vergangenheit der Erde zu graben, wenn man sich die rätselhaften archäologischen Entdeckungen anschaut, die immer wieder gemacht werden. Oft lohnt sich ein unkonventioneller Blick, denn wenn man sich nicht scheut, ausgetretene Pfade und alte Denkschulen zu verlassen, die einem das Wissen gewissermaßen “vorkauen”, trifft man überall auf Rätselhaftes. Fraglos hilft das dem Bewusstsein, Grenzen zu verschieben.
Wir sind allerdings an den Punkt gekommen, die Wichtigkeit immer weiterer Nachforschungen auf diesem Gebiet zu relativieren, sobald man es sich denn einmal getraut hat, klassische Denkmuster über die Entwicklung des Lebens auf der Erde und die herkömmliche Geschichtsschreibung zu durchbrechen. Warum ist das so?
Weil uns unser Intellekt hier eine Falle stellt: Wir geraten in den Treibsand des Verstandes und verlieren uns in übertriebenen Nachforschungen, die unserem Herzen, das sich nach Wahrheit und Frieden sehnt, nichts oder kaum etwas bringen.
In Wahrheit sind die Vergangenheit unserer Erde und unsere eigene Vergangenheit außerordentlich komplex – ein Labyrinth, in dem wir uns leicht verirren, ohne dass unser höheres Bewusstsein einen wirklichen Nutzen davon hat. Würden wir zum Beispiel beschließen, Jahre unseres Lebens damit zu verbringen, die Beziehungen der hyperboreischen Zivilisation mit dem Königreich Shambhala oder mit dem energetischen Portal in der Wüste Gobi zu erforschen, würde sich das dann positiv auf unser inneres Wachstum auswirken? Was könnten wir herausfinden, das unserer heutigen Welt wirklich von Nutzen sein könnte? All das ist definitiv hochinteressant, aber wir müssen unsere Forschungssucht bremsen, nachdem wir es geschafft haben, unsere mentalen Blockaden zu überwinden und unsere Verbindung zu den Sternen als unausweichliche Wahrheit zu betrachten, die wir brauchen, um wirklich gedeihen zu können.
Manchmal werden wir gefragt, ob “die Himmlischen”, die von oben gekommen sind und weiterhin den Kontakt aufrechterhalten, den wir in diesem Buch dokumentieren, “Genmanipulationen” durchgeführt haben, um uns zu helfen.
Das Wort “Manipulationen” halten wir in diesem Zusammenhang für absolut unangebracht. Wir finden, dass man das Thema Genetik ansprechen können muss, ohne automatisch an Manipulationen zu denken. Jedenfalls haben unsere Freunde, die Elohim, genau das zu tun versucht, wenn sie manchmal in unseren genetischen Code eingegriffen haben. Ihre Absicht dabei ist es immer gewesen, ihn von Erinnerungen zu befreien, die vergleichbar mit Viren sind, die uns auf einer bestimmten Bewusstseinsebene blockieren. Schließlich treten wir schon so lange auf der Stelle!
Sie stellen sich gerne als “Gärtner der Erde” dar. Der Begriff gefällt uns, denn in ihm schwingen Fürsorge und Aufmerksamkeit mit. Natürlich handelt es sich dabei um ein Gärtnern im weiteren Sinne, weil es sich auf die menschliche Spezies auf allen Ebenen ihrer Entwicklung in einem planetarischen Gesamtzusammenhang bezieht.
Es geht hier natürlich nicht einfach um den biologischen, physischen Aspekt des Menschen, sondern um seine harmonische Entwicklung, worin Körper und Seele eine ganzheitliche Berücksichtigung finden. Die Elohim haben schon vor langer Zeit verstanden, dass bei der Arbeit an der Genetik eines Organismus nicht die Entwicklung des Bewusstseins außer Acht gelassen werden darf, das den betreffenden Körper bewohnt.
Die Vorstellung, man brauche sich nur mit dem “mechanischen” Aspekt des Lebens zu befassen, zeugt von enormen Defiziten in unserer Wahrnehmung und unserem Verhalten. Sie werden wir in der Genforschung auf der Erde ausgleichen müssen. Bisher scheint sich allerdings niemand um die feinstoffliche Lebensform zu scheren, also die Seele im klassischen Sinne, die dazu bestimmt ist, in dem Organismus zu leben, in den eingegriffen wird.
An dem Tag, an dem wir das verstanden haben, wird der Begriff “Manipulation” von allein verschwinden, da wir uns dann einer intelligenten, weil liebevollen Kooperation mit dem göttlichen Plan der Ausdehnung des Lebendigen nähern werden. Es ist uns nicht verboten, in die tiefen, innersten Strukturen eines Organismus einzugreifen. Ausdrücklich verlangt wird von uns aber, dies nur im Bewusstsein des Heiligen und im Geiste des Mitwirkens an der Schöpfungsdynamik zu tun. Und das ist noch nicht einmal eine Frage der Moral, sondern des gesunden Menschenverstandes, wenn es uns einmal gelungen ist, etwas mehr an Höhe zu gewinnen.
Die Elohim als unsere Gesprächspartner sind bevorzugte Botschafter, weil sie uns wegen ihrer physiologischen, emotionalen und geistigen Eigenschaften näher sind als sehr viele andere Besucher. Insgesamt ist ihre Geschichte in unserer Galaxie unserer eigenen Geschichte recht ähnlich. Auch sie haben viele Unbilden erlebt, bis sie schließlich zu ihrem Gleichgewicht gefunden haben.
Wenn sie sich als unsere großen Brüder vorstellen, sagt das viel darüber aus. Sie meinen das nicht nur symbolisch oder spirituell. Sie fühlen sich für unseren Entwicklungsprozess verantwortlich, so wie wir uns für Kinder oder Teenager verantwortlich fühlen können, die das Leben uns anvertraut hat … und so wir uns auch für die Tiere verantwortlich fühlen sollten. Und ganz ähnlich wie wir dank ihrer Bemühungen und ihrer Aufmerksamkeit wachsen, wachsen auch sie durch uns durch die Herausforderungen, vor die wir sie in unserem Wachstum ständig stellen. Das macht ja im Übrigen auch das Schöne an allem aus. Ob wir es wollen oder nicht, wir sind miteinander verbunden und entwickeln uns gemeinsam weiter.
Für die Elohim, die uns zur Seite stehen, ist unser freier Wille eine Grundvoraussetzung. In ihren Augen ist er der entscheidende Faktor, damit wir uns wirklich weiterentwickeln können, auch wenn es dafür unermüdliche Arbeit braucht und es mit Blick auf eine bestimmte “kosmische” Zeit ewig zu dauern scheint.
Sicher ist wohl, dass die Wesen aus dem Weltraum, die uns besuchen oder besucht haben, die Dinge nicht unbedingt alle gleich sehen. So sind manche der Auffassung, dass wir die allgemeine Evolution ausbremsen, weil alles energetisch miteinander verbunden ist, und dass wir statt unter einem Protektorat besser unter Vormundschaft stehen sollten. Letzteres hat allerdings kaum Gewicht, da die Entstehung der Triebkraft des freien Willens in unserer Lebenswelle nicht unter die Zuständigkeit von wem auch immer fällt, der darin lebt und sich weiterentwickelt.
Wir alle befinden uns in einer Aufwärtsspirale, deren Spielregeln uns nicht gehören und zu denen wir auch gar nichts sagen können, weil sie sich unserem Verständnis entziehen. Nur das Wissen um die Notwendigkeit der Liebe als universelles Lösemittel und das Vertrauen darin, was in unserem innersten Wesen lebendig ist – also ein solider spiritueller Ansatz –, können uns aus dem Taumel endloser Fragen befreien.
Denn der Ausgang aus dem Labyrinth liegt mitten in unserer Brust, nicht in einem intellektuellen Ansatz. Der Weg des Herzens – oder besser der Weg, auf dem sich die göttliche Saat des Herzens mit dem Wirken des höheren Geistes vereint – ist exakt der Weg jener aufgestiegenen Meister und großen Befreiten, von denen die ältesten Traditionen unserer Welt erzählen. Selbstverständlich stehen diese Wesen in enger Beziehung zu den Elohim, da sie auf der Ebene der Bewusstseinsöffnung ihre Verwandten sind. (…).
Alle heiligen Texte unserer Welt berichten ziemlich eindeutig von lehrenden Präsenzen, die vom Himmel kamen. Man weiß es nicht genau oder ignoriert es lieber. Sogar im Koran werden sie erwähnt. (…).
Greifen die Elohim auch heute noch in unsere irdische Geschichte ein? Wer sich offen und aufmerksam mit diesem Thema beschäftigt, stellt sich diese Frage noch nicht einmal. Die Interventionen der Elohim haben niemals aufgehört und werden auch so schnell nicht weniger werden. Ich würde sogar sagen, dass wir uns darauf gefasst machen müssen, dass sie sich in naher Zukunft exponentiell verstärken werden.
Süd- und Mittelamerika sind dieser Wirklichkeit gegenüber sehr offen. Chile ist in diesem Punkt besonders bemerkenswert. Das Phänomen wird von der öffentlichen Meinung so sehr akzeptiert, dass zum Beispiel niemand auf die Idee kommen würde, sich um einen wichtigen öffentlichen Posten zu bewerben, wenn er die Existenz und häufigen Sichtungen von Wesen aus dem Weltraum bestreiten würde. Überall ist nur von den “Luminosos” im Himmel und ihren Interventionen bei uns die Rede. Es gibt sogar zahlreiche Berichte über physische Kontakte.
Das Abendland wiederum schweigt dazu bekanntlich lieber, und offenkundig gibt es aufseiten der politischen Verantwortlichen und großen Medien eine absolute Mediensperre, eine Zensur, den systematischen Versuch, alles zu diesem Thema zu leugnen und ins Lächerliche zu ziehen. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit.
Insgesamt halten sich die Elohim diskret im Hintergrund, sind aber auch nicht so abwesend, wie man uns glauben machen will. Ihre Philosophie, die von einem tiefen Verständnis irdischer Denkweisen zeugt, lautet, keine Tür aufzustoßen, die nicht wenigstens einen Spalt breit geöffnet ist. Bisher haben wir einfach zu viele mentale Blockaden in uns, um unsere Auffassungen über das Leben und unseren Platz, unsere Verhaltensweisen und unsere Rolle darin in Frage zu stellen. Dieses Buch zeigt genau das auf. Die Elohim wissen genau, dass das Gleichgewicht unserer Gesellschaften komplett aus den Fugen geraten wird, wenn sie ihre Existenz offenkundig und offiziell bekannt machen. Sie wissen wesentlich besser als wir über den “Dominoeffekt” Bescheid, den ihr Erscheinen auf unsere religiösen, wissenschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und vielen anderen Bezugssysteme haben wird. Es ist praktisch unberechenbar. (…).
Einmal haben unsere Brüder aus dem Weltraum das Jahr 2033 als entscheidendes Jahr für unsere Menschheit erwähnt. Allerdings ist diese Jahreszahl keinesfalls als Stichtag zu sehen, an dem irgendeine Frist endet. Es ist nur ein Fixpunkt, um den herum oder ab dem nach Ansicht der Elohim die Transformation, die unsere Menschheit gerade durchläuft, im Wesentlichen Früchte tragen wird und ein neues Gleichgewicht einsetzen wird.
Erstmals seit sehr, sehr langer Zeit sollten wir uns dann sagen können: “Schau an, es sieht aus, als würde es Tag werden …” Nichts weiter als das wollten uns unsere himmlischen Freunde mit dieser Information sagen. Wir sollten verstehen, dass es absurd wäre, sich auf diese Jahreszahl zu fixieren und sie als “zweites 2012” zu betrachten – ein Jahr, in dem übrigens gar nichts Greifbares passiert ist.
Man kann es gar nicht oft genug sagen: Unsere Zukunft liegt in unseren Händen – je nachdem, was wir aus unserer Gegenwart machen. Was die Hilfen betrifft, die wir erhalten und erhalten werden, so wird es an uns liegen, sie zu nutzen zu wissen. Denn manchmal kann man das kostbarste Geschenk erhalten und ahnt gar nicht, welchen Wert es eigentlich hat.
Am Erwachen unseres Bewusstseins müssen wir also unermüdlich arbeiten, ohne uns dabei in Labyrinthen oder Ausflüchten zu verlieren.
[1] “Il miracolo del la neve”, Masolino da Panicale (1420),
“DieVerkündigung”, Carlo Crivelli (1486),
“Die Taufe Christi”, Aert de Gelder (1710),
“Die Kreuzigung”, im Kloster Visoki Dečani im Kosovo, unbekannter Künstler (1350)
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Aus dem Buch „Gespräche mit Jenen, die vom Himmel kommen“, S. 10 – 22
Daniel Meurois & Marie-Johanne Croteau-Meurois
Gespräche mit Jenen, die vom Himmel kommen
IN ZEITEN DES GROßEN KOSMISCHEN PENDELS
208 Seiten, Silberschnur Verlag.
ISBN 978-3-96933-126-2
